Die Vergessenen 
oder
Die Schlacht bei Guadalcanal 1942

  Gefunden und zusammengestellt von Margit K.

 Einer meiner Lieblingsepisoden ist die Folge „Die Vergessenen“. Krieg pur aber auch die Schicksale der einzelnen Marines bzw. dem 58th den Wildcards wird eingegangen.

 „Für unsere Väter und Großväter auf Guadalcanal 7. August 1942“

  Die Situation in Space 2063:

Das Oberkommando hat sich entschlossen den Stützpunkt auf Demios zurückzuerobern auch wenn dies bedeuten würde eine Verlustrate von ca. 80% der Einsatztruppe.

Alles ging leichter als erwartet, zu leicht was kurze Zeit später bestätigt wird, als die Chigjäger ein Inferno auf dem Rollfeld veranstalten.

Dann die Situation auf Ixion einen Planeten der Chigs, der laut Oberkommando weitaus wichtiger ist als die Marines die noch auf Demios um ihr Leben kämpfen. Commodore Glen van Ross stimmt nur sehr wiederwillig dem Befehl zu.

Aber er beugt sich dem Befehl und lässt seine Leute in Stich. Col. McQueen sieht das anders und argumentiert dagegen, das der Krieg um ca. 2 Jahre verkürzt würde, wenn der Schlag gegen Ixion Erfolg hat. Nicht das dem Col. das Leben seiner Leute egal sei, er wollte sich zu einen Verpflegungstrupp versetzen lassen aber der Commodore war dagegen.

Am Ende werden die Marines (Col. McQueen holt seine Leute persönlich ab) gerettet aber das Vertrauen ist erschüttert.

 >>>Zum Thema Geschichte noch ein paar kurze Sätze, wenn man nicht dabei war muss man sich auf die Geschichtsbücher verlassen. Da ich nicht dort war und „live“ vor Ort war gehöre ich zu der Sorte Mensch, die in Geschichtsbüchern ihre Nase drin hat. Das sich Geschichte von Buch zu Buch oder auch im Internet verändert, muss eben hingenommen werden. Das heißt nun mal ohne Gewähr, ich versuche schon soviel wie möglich zu lesen und mir die „plausibelste Geschichte“ rauszufischen und zusammenzustellen aber wenn man nicht dabei war tut man sich schwer. Ich bitte damit vor allem bei den Hardlinern um Rücksicht und ein wenig Verständnis.<<<

 Midway / Guadalcanal:

Anfang 1942 startete die japanische Marine einen Vorstoß in den Indischen Ozean. Auf Unterstützung von Landtruppen konnte sie nicht hoffen, da das japanische Heer in China und Mandschuko gebunden war. Ein Versuch, das strategisch wichtige Madagaskar zu erobern, blieb erfolglos. Das Scheitern dieses Versuchs brachte Japan zwar keine großen Verluste, bedeutete aber strategisch eine schwere Niederlage.
Im Südpazifik geriet Japan bald darauf in Zugzwang. Die Amerikaner hatten ihre militärische Präsenz in diesem Raum verstärkt, und Japan musste eine Art Schutzschild nach Süden errichten. Der so motivierte japanische Angriff auf die Midway-Inseln am 3.6.1942 endete zwei Tage später mit einer Niederlage, von der sich die japanische Flotte nicht erholen sollte. Die Schlachtschiffe waren intakt geblieben, aber es hatte sich gezeigt, dass der entscheidende Faktor im Pazifik die Flugzeugträger waren, und davon hatten die Japaner vier verloren.

 

 

 

Alliierte Gegenoffensive auf Guadalcanal

 

So ermutigt, entschlossen sich die USA im August zu einem Gegenangriff auf die Salomon-Insel Guadalcanal. Die Japaner antworteten darauf mit schweren Attacken aus der Luft und zur See. In sechs Seeschlachten erlitten beide Seiten große Verluste. Obwohl während der Kämpfe, die sich über sechs Monate hinzogen, immer wieder der Nachschub für die US-Marines bedroht war, zeichnete sich im 12. November 1942 ab, dass die USA in dieser Abnutzungsschlacht überlegen waren. Japans schwindende Ressourcen konnten mit der prosperierenden kriegswirtschaftlichen Produktion der Amerikaner nicht mehr mithalten. Am 7.2.1943 zogen sich die Japaner schließlich zurück.

  

Die Annahme der japanischen Strategen, Amerika sei nicht bereit, für einige unbedeutende Inseln einen hohen Preis an Menschen und Material zu zahlen, hatte sich als falsch erwiesen. Guadalcanal war eine Bankrotterklärung der strategischen Führung in Tokio. Statt sich aus den Kämpfen entweder rasch zurückzuziehen oder mit vollem Einsatz zu kämpfen, hatten die Japaner den dritten Weg eingeschlagen: Sie brachten immer mehr Ressourcen in den Kampf ein, aber nie genug, um den Gegner zu überwältigen.

Diese Strategie führte zum Verlust der Schlacht von Guadalcanal und - was bedeutender war - zum Verlust der militärischen Initiative insgesamt. Mit der erfolgreichen alliierten Gegenoffensive von Guadalcanal im Winter 1942 hatte der Krieg im Pazifik eine Wende genommen, wie sie sich ähnlich auch an den anderen Kriegsschauplätzen zeigte.

Aus der Sicht der Schlachtschiffe:

Nach dem Sieg von Midway gingen die Amerikaner im November 1942 in die Offensive und besetzten die Salomeninsel Guadalcanal. Hier waren die Japaner gerade dabei, einen Flugplatz zu bauen, um ihr besetztes Gebiet von Süden her abzusichern. Bis November 1942 kämpften Amerikaner und Japaner zu Lande, zu Wasser und in der Luft um die Herrschaft des Flugplatzes (von den Amerikanern Henderson Field benannt), der am 7. August 1942 bei der Anlandung von ca. 20.000 Soldaten im Rahmen der Operation Watchtower von den U.S.Marines eingenommen wurde.

Es folgte eine Reihe schwerster Seegefechte, die in die Geschichte eingegangen sind. Am Ende des Feldzuges waren in den Gewässern um Guadalcanal so viele Schiffe gesunken, dass man ihnen den Namen "Eisensund" gab. Mitte November 1942 waren die Verluste auf amerikanischer Seite so groß, dass nur noch zwei Schlachtschiffe zur Verfügung standen, die eigentlich nicht in den flachen Gewässern um Guadalcanal eingesetzt werden sollten. Aber immer wieder gelang es japanischen Verbänden, Henderson Field wirksam unter Beschuss zu nehmen.

Auch am 15.November 1942 war ein Verband unterwegs, bestehend aus dem Schlachtschiff Kirishima, zwei schweren und einem leichten Kreuzer sowie mehreren Begleitzerstörern. Die Amerikaner versuchten die Beschießungstruppe mit den Schlachtschiffen Washington und South Dakota sowie 4 Begleitzerstörer aufzuhalten.

Gegen 23.00 Uhr trafen beide Formationen aufeinander. Zwei amerikanische Zerstörer sanken sofort, die anderen beiden wurden stark beschädigt und aus dem Gefecht genommen. Das Feuer der Japaner konzentrierte sich jetzt auf die South Dakota, von der die Japaner annahmen, es würde sich um einen schweren Kreuzer handeln. Die South Dakota erhielt mehrere schwere Treffer, aber keine tödlichen. Die Washington hielt sich lange Zeit aus dem Gefecht heraus. Um so überraschender war es für die Kirishima, als sie einem zweiten Schlachtschiff gegenüberstand, dass gezielt Maß nahm und Treffer auf Treffer landete.

 

 

 

Die Kirishima erhielt mehrere Treffer unterhalb der Wasserlinie, das Ruder wurde in Backbordlage verklemmt und zwei Türme der Hauptartillerie fielen aus. Gegen 0.10 Uhr brach die Washington das laufende Gefecht ab, um nicht von japanischen Torpedos getroffen zu werden. Die South Dakota war bereits auf dem Rückzug. Die Kirishima drehte sich im Kreis, ohne Hoffnung auf Rettung. Das Schiff wurde evakuiert und sank gegen 3.30 Uhr. Es war eines der letzten Gefechte einzelner Schlachtschiffe gegeneinander. 

 >>>Neben den Amerikanern waren auch die Neuseeländer im Pazifikkrieg mit dabei. Drei Bilder von den Fliegern (Corsairs und Kittyhawks) habe ich eingefügt. Sind mir im Internet über den Weg gelaufen. Mir haben sie gut gefallen, ich hoffe Euch auch. <<<

 

Quellen / Copyright / Bildmaterial:

http://www.wk-2.de/wk2_10.html
http://www.weltchronik.de/dch/dch_3319.htm
http://www.unet.univie.ac.at/~a9703091/ghistfba5.html
http://home.t-online.de/home/ronald.schoenberg/wasguada.htm

http://www.fotomr.uni-marburg.de/kunstundkrieg/desastres/A112.htm
http://www.kithobbyist.com/rnzaf/rnzaf1.html

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