Die künstliche Intelligenz

Was ist Intelligenz?

Intelligenz ist die allgemeine Fähigkeit eines Individuums, sein Denken bewusst auf neue Forderungen einzustellen; sie ist allgemeine geistige Anpassungsfähigkeit an neue Aufgaben und Bedingungen des Lebens. (Stern, 1912) 

Intelligenz als Charakteristikum menschlichen Problemlösens:

-Kreativität bei der Problemlösungssuche und Fähigkeit zur Begrenzung der Lösungssuche.

-Probehandeln: Internes Abwägen von Handlungsalternativen vor dem Handeln.

Womit beschäftigt sich künstliche Intelligenz?

Künstliche Intelligenz ist die Untersuchung von Berechnungsverfahren, die es ermöglichen, wahrzunehmen, zu schlussfolgern und zu handeln. (Winston 1992)

Die Untersuchung soll davon ausgehen, dass jeder Aspekt des Lernens oder jeder anderen Eigenschaft der Intelligenz im Prinzip so genau beschrieben werden kann, dass er mit einer Maschine simuliert werden kann. (McCorduck 1979)  

Anwendungsgebiete der KI

-Game Playing:

Brettspiele (Dame, Schach) gehörten zu den ersten Anwendungen der KI.

-Sprachverstehen:

Sprachverstehende Systeme sollen es ermöglichen, in seiner natürlichen Sprache mit dem Computer zu kommunizieren.

-Wahrnehmung:

Hier beschäftigt man sich mit dem Problem, menschliche Sinne am Computer nachzubilden (sehen = Bilderkennung, hören = Spracherkennung).

-Theorie beweisen:

Die Aufgabe besteht hier in der automatisierten Herleitung und Verifikation von mathematischen und logischen Formeln und Sätzen.

-Robotik:

Dabei geht es um die Entwicklung von Steuerungen für Roboter, die in der Lage sein müssen, ihre Umgebung wahrzunehmen.

Beispiele:

Helpmate, ALVIN und TOV, Rover und Marsokhod, Dante II, fliegende Roboter, Service-Roboter (Bewegungen werden durch künstliche Nervenzellen gesteuert), künstliches Gehirn, Assistent beim Einkaufen im Internet oder bei der Telematik im Auto.

 

Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz:

Wissenschaftler versuchen seit über 30 Jahren, die menschliche Intelligenz zu analysieren und zahlenmäßig messbar zu machen, um diese dann in einer Maschine nachbauen zu können. Dies war allerdings sehr schwierig, da sich viele Denkprozesse des Menschen im Unterbewusstsein abspielen.

Vorreiter der KI war der Begründer der Computerwissenschaft Alan Turing. Er entwickelte 1950 den Turing-Test, der herausstellt, ob eine Maschine Intelligenz besitzt oder nicht. Dieser Test wird auch heute noch eingesetzt, um diese Intelligenz zu prüfen.

Man unterscheidet auf dem Gebiet der KI zwischen “schwacher KI“ und “starker KI“. Bei der “schwachen KI“ ist die Intelligenz des jeweiligen Computers nicht so ausgeprägt, wobei die Intelligenz bei der “starken KI“ fast ganz ausgeprägt ist. Auf dem Gebiet der “schwachen KI“ wurden schon Erfolge verzeichnet. Dieses blieb bei der “starken KI“ bisher aus.

Auch auf diesem Gebiet des Grenzwissens stellen sich ethische Fragen wie: Inwiefern dürfen Maschinen Menschen in Bezug auf die Intelligenz ersetzen und welche Gefahren können diese dann mit sich bringen? Computer können mittlerweile im Schach Weltmeister besiegen, wie die alten Meister komponieren und komplizierte mathematische Beweise führen.  

Schon im Jahr 2030 wird es in unserem Alltag nicht mehr möglich sein, zwischen biologischen und elektronischen Systemen, also Mensch und Maschine, zu unterscheiden. Was bislang nur in Zukunftsvisionen wie dem Film “The Matrix“ (1999) zu sehen war, könnte bald dazu führen, menschliches Gedächtnis und menschliche Individualität in Datennetze einzuscannen. Ein Computer, der denkt und spricht, ist dem Menschen tausendfach überlegen, weil er zugleich schneller und lernfähiger ist. 

Turing-Test:

Die Befragende ist über einen Rechner mit einer Person und einer Maschine verbunden und kann ihre Gegenspieler daher nicht sehen. Ihre Aufgabe ist es, nur durch Fragen herauszufinden, welcher der beiden Kandidaten die Maschine und welcher der Mensch ist.

Wenn die Maschine die Betreffende irreführen kann, ist sie intelligent.

(http://www.a-i-derfilm.de/

Corporal Marla Sinclair
c/o Sandra T.

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