SPACE 2063
OPERATION NA-YAH-IH
 

 

Die Operation Na-yah-ih ist der Rettungsplan der großen Offensive ROUNDHAMMER für die Colonel Klingman (Dieser Plan war meine Idee. Ich will dazu beitragen das wir schon bald alle nach Hause können, unversehrt.) verantwortlich zeichnete.  

Im folgenden wird anhand der Zitate kurz geschildert worum es geht (sollte jemand das ganze Dokument besitzen wäre ich froh über eine Kopie – siehe obige e-mail  – zur kompletten Übersetzung):
  
 

Admiral

Colonel, was ich ihnen jetzt eröffnen werde, ist unser größtes militärisches Geheimnis. Ich erwarte von ihnen das sie behutsam damit umgehen. Das bevorstehende Aussetzen stellt eventuell den ersten Schritt zur Beendigung des Krieges dar. Irgendwann in den kommenden Wochen werden unsere Streitkräfte eine gewaltige Offensive durchführen. Wir landen mit einem umfangreichen Expeditionschor im Sternensystem Ceris. Wie wir inzwischen wissen ist der fünfte Planet nach Helios der feindliche Heimatplanet. Wir greifen hart und aggressiv an, dadurch zwingen wir die Chigs in die Knie und zur Kapitulation. (13/64)

 

Randford

Offenbar kennt der Feind all unsere Maßnahmen zur Vorbereitung von Operation Roundhammer. Entweder aus eigenen Beobachtungen oder unter uns befindet sich ein Verräter und deswegen muss unser Auftrag hier strengster Geheimhaltung unterliegen. Er wird die Lage grundlegend verändern. Wenn er ausgeführt worden ist, kann Operation Roundhammer starten. (19/64)

 

[...]

Ross

Die folgenden Informationen unterliegen der strengsten Geheimhaltungspflicht. Sie werden untereinander nicht darüber sprechen. Sie werden sie nicht anzweifeln. Sie werden weder Theorien noch Hypothesen darüber aufstellen. Sollte einer von ihnen denken er sei den Anforderungen nicht gewachsen, dann sprechen sie bitte jetzt und sie werden von der Mission befreit ohne das sie deswegen irgendwelche Konsequenzen befürchten müssen.

Ihre Aufgabe lautet als Eskorte einen Intersolarenmannschaftstransporter zu begleiten, und zwar zum Planeten Eris. Bevor sie den Zielplaneten erreichen stoßen Sie auf zwei größere Hindernisse. Erstens, feindlich besetztes Territorium, gekennzeichnet durch die Walden Linie und zweitens, ein Asteroidengürtel der den Planeten Helios umgibt. Sie werden versuchen diese Hindernisse zu umgehen, nähern sich dem Planten Eris und werden dort ohne Zweifel auf feindliche Streitkräfte treffen. Wenn das geschieht, werden sie zulassen das der Mannschaftstransporter von feindlichen Jägern angegriffen und abgeschossen wird. Anschließend zeigt ihre Staffel ein Verhalten das vom Feind als Panik ausgelegt werden kann, dann kehren sie um, und fliegen so schnell wie möglich zurück.

Vansen

Sir, sie wollen also das wir versagen?

Randford

Ihr Versagen wäre unser größter Erfolg. (19/64)

 

[...]

McQueen

Alle sind tot, stimmt’s?

Ross

Die Wild Cards? Sagen sie bloß nicht sie glauben diese absurden Gerüchte Colonel?

McQueen

Im Zweiten Weltkrieg, vor der Landung der Alliierten, platzierten die Briten Fehlinformationen über die Invasion an den Leichnam eines Mannes der an Lungenentzündung gestorben war. Sie verkleideten ihn als hochrangigen Offizier und brachten ihn mit einem U-Boot in den Ärmelkanal. Als die Deutschen den Toten fanden zogen sie mehrere Panzerdivisionen aus der Normandie ab. Ein wichtiges Täuschungsmanöver, das zum Sieg der Alliierten beitrug. Die Passagiere in der Raumfähre sind tot.

Ross

Auch wenn ich es wüsste, dürfte ich es nicht beantworten.

McQueen

Als ich diese Geschichte nachgeschlagen hab, hab ich noch etwas gefunden. Operation Nah-yah-ih, Nah-ya-ih ist das Wort der Navajos für die Götter der Anderen. Im Zweiten Weltkrieg sind Indianer häufig als Funker eingesetzt worden. Navajo war die einzige indianische Sprache die der Feind nicht verstand. Ich nehme an, das jede Fehlinformation bezüglich Operation Roundhammer auf irgendeine Weise verschlüsselt wäre, und zwar damit der Feind glaubt es handle sich um geheime Informationen.

Ross

Es steht uns nicht frei darüber zu diskutieren Colonel.

McQueen

Ich habe kein Problem mit dieser Mission, wenn es so wäre wie ich denke. Aber es gibt etwas was mich beunruhigt Kommodore. Wenn das Täuschungsmanöver Erfolg haben soll, müssen die Chigs den Code auch knacken können. Aber warum ist er in einer Sprache verfasst die sogar auf der Erde kaum jemand verstehen kann? Es sei denn, wir wissen das der Feind mit der Sprache vertraut ist. Nah-ya-ih, die Götter der Anderen. (19/64)

 DOD–509733 / / / / / COMPARTMENTALIZE 


Original aus der Folge DEAD MAN FLYING

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DOD-509733/////COMPARTMENTALI

 

Verschlüsseltes Dok.

 

 

 

 
Chal do dee-cahn ih-nay-tani t     
chee-tsin ni-jol-lih tah-ha-d        
ol-dah to-kus-dan cah-tso haz       

di-teh.

Din-neh-ih ashih-hi tabaha ta   
nih yo-ih debeh-li-zini.

Bih-key-he so-na-kih so-a-la-i
che-chil-be-tah-besh-legai.
B
kay-gi-na-tah bih-da-hol-nehi.
he-mah cha-yes-deski
toh-ta. C

 

 

 

 

 

 

DOD-509733/////COMPARTMENTALIZE

 

Dokument soweit wie möglich ergänzt und korrigiert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chal do dee-cahn ih-nay-tani t                wol-la-      
chee-tsin ni-jol-lih tah-ha-dah               bi-chi-                                         
ol-dah to-kus-dan tah-tso haz-a-gih   
besh-ye-ha-da-                                   
di-teh.
 

Din-neh-ih ashih-hi tabaha tacheene 
has-clish-                                      

nih yo-ih debeh-li-zini.

Bih-keh-he so-na-kih so-a-la-ih
che-chil-be-tah-besh-legai. B                   hash-
kay-gi-na-tah bih-da-hol-nehi.                    ne-
he-mah cha-yes-desi
toh-ta. C                                                      

 

 

 

 

 

 

 

DOD-509733/////COMPARTMENTALIZE

 

Engl. Übersetzung.

 

 

 

Amphibious and angle annex
anti anticipate any                                a-
pproach approximate april area                    ar-
mor.

Corps division regiment battalion                pla-
toon section squad.

Commanding gen. major gen. brigadier general

lieutenant colonel.                                       

c.o. x.o.                                         
a-
merica australia britain
.

 

DOD-509733/////Gliederung

 

Deut. Übersetzung.

 

 

 

Amphibisch und schief annektieren
gegen zuvorkommen welche
zur Landung ansetzen ungefähr April Region       Waf-

fe.
 

Chor Division Regiment Bataillon                 Pla-
Toon Sektion Schwadron. 

Kommandierender Gen. Groß Gen. Brigade Gen.
Oberst Leutnant.
C.O. X.O.                                          A-
merika Australien Britanien.
 

 

 

 

 

Zwar gibt die Übersetzung der codierten Botschaft nicht viel her, lässt aber ahnen worum es geht. Entgültig erfahren wir es in der Folge BEGEGNUNG DER DRITTEN ART:

 

 

McQueen

Unser Täuschungsmanöver war offenbar erfolgreich. Die Bilder die sie hier sehen stammen von einem Aufklärungssatelliten über dem Planten Hera im Heliossystem. Nach Erkenntnissen der Luftüberwachungseinheit deuten sie darauf hin das auf  Hera größere Truppenbewegungen stattfinden, genau das wollten wir erreichen. Die Fehlinformation die dem Feind in die Hände gespielt wurden enthielten klare Anzeichen dafür das die Großoffensive unserer Streitkräfte von Hera ausgeht. In Wirklichkeit aber, wird die Operation Roundhammer auf dem Himmelskörper 2064 K starten. Es handelt sich dabei um einen Mond des feindlichen Heimatplaneten. (21/64)

 

       

 

Auch dieses Dokument bezieht sich auf den April als den Monat X , der Beginn der großen Offensive Roundhammer. In der letzten Folge, hält Admiral Staner die Forderungen der Chigs in der Hand, darauf steht 11.04.2064. Von der Reihenfolge ergänzen sich beide Folgen ganz wunderbar, bedenkt man aber das Neal West am 9. April starb und allein die Schlacht um Demios und Ixion sich über fast 3 Monate hinzog, so muss der Monat April korrigiert werden und zwar – nach meinen Berechnungen und in Rücksichtnahme aller angegebenen Daten der Serie – auf den 11.November 2064. Eine ausführliche Zeitleiste, besonders der Jahre 2063 u. 2064 kommt noch. 

Die Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg von der McQueen erzählt handelt von der OPERATION MINCEMEAT und weicht nur von den Ortsangaben ab, ist aber ansonsten richtig – bisher aber nur auf englisch (s. n. S.) 

Copyright: Die Zitate stammen aus der deutschsprachigen Version und wurden selbst zu Papier gebracht. Eigene Kommentare sind in  BLAUverfasst. Das Bild ist ein snapshot von Pro7. Die Übersetzung wurde mit Hilfe des veröffentlichten Navajo-Codetalker Codes der US Navy gemacht. Die Geschichte über den Mann ohne Namen gab’s beim Daily Telegraph.

 

Tracking down a most unlikelyherofrom The Daily Telegraphby Ben Fenton

 

He was named after Wales's national hero, but Glyndwr Michael was not the stuff of which legends are made. At 34, he was an unemployed labourer, the illegitimate, insane son of illiterate parents from a Welsh mining village, living a filthy and lonely existence as a tramp on the streets of London.

There was not enough in his wretched life to make him reckon it worthwhile. Already damned by an official classification as a lunatic and unfit for military service, on one day in January 1943 Michael slunk into a warehouse and ate phosphorous rat poison.

It was not enough to kill him outright or leave lasting evidence, but he died from liver damage two days later, on Jan 28, in St Pancras Hospital, and his body fell, in the normal course of events, to the attention of W Bentley Purchase, the coroner for the district.

Glyndwr Michael's small but valuable place in history arose from the fact that, shortly before his death, Mr Purchase had been contacted by his old friend and colleague Sir Bernard Spilsbury, the foremost forensic pathologist in Britain at the time.

Sir Bernard told Mr Purchase that, as part of a vital war mission, the intelligence services were seeking the body of a male in his mid-30s, whose cause of death could be confused with drowning. Michael satisfied each criterion. The coroner contacted Lt-Cdr Ewen Montagu, Spilsbury's contact and a rising star of naval intelligence, who had concocted the idea for Operation Mincemeat with Flt Lt Charles Cholmondeley, an MI5 officer and Montagu's colleague on the inter-service Twenty Committee.

The Twenty Committee "ran" German spies after they were captured and turned them into double agents and both young men had been heavily involved in operations to deceive Nazi intelligence officers.

Some months earlier, their committee had been discussing possible solutions to a potentially disastrous problem. The Allies' strategy in the Mediterranean hinged on the Operation Torch landings in north-west Africa, which took place in Nov 1942, and were expected to lead to a conquest of the African coastline.

 

He had to be a dead human being, not just a collection of flesh and bones chained to a briefcase 

Churchill was adamant that the Allies should then strike north into what he called the "soft underbelly" of Axis-controlled Europe. At the Casablanca conference in Jan 1943, Roosevelt agreed to an invasion of Sicily, codenamed Operation Husky, for later in that year.

The problem for those involved in "strategic deception" was that, if Sicily presented itself as the obvious target to the Allies, the Germans would see it in the same way. How could they persuade the enemy that they were not going to invade Sicily while continuing to make plans to do just that?

The answer came from a discussion that had taken place the previous November when the Twenty Committee was trying to decide if a German document was genuine or an attempt to plant false information. Cholmondeley had suggested that to study the deception methods of the Abwehr - German military intelligence - they should drop a corpse by parachute into enemy territory, complete with wireless and codebooks, as an encouragement to the Nazis to attempt a "double-cross" and send bogus information back under the pretence of coming from the British "agent".

Now that the Sicily dilemma presented itself, Montagu remembered Cholmondeley's earlier idea and put forward an adapted version. The idea was to launch a body carrying Top Secret documents off the Spanish coast so that it would be stranded, in the knowledge that, when it was reported, the Spanish authorities - although officially neutral - would certainly do their best to get the information to the Germans.

After a study of the Spanish coast and other background information, the Twenty Committee picked on Huelva, on the south coast between Cadiz and the Portuguese border. The tides were favourable for beaching the "messenger" and the local German diplomats were active agents.

Then came the creation of the individual who was to carry the poisoned message into the heart of the enemy's operations. He had to be convincing, real: he had to be a dead human being, not just a collection of flesh and bones chained to a briefcase.  

A photograph of a young woman, whose identity remains a mystery, was placed in his wallet 

Working on the assumption that no German agents were working successfully in Britain, they decided that they did not need the body of a serviceman, merely to borrow part of the identity of one. Montagu and Cholmondeley decided that their man should be an expert in amphibious warfare and one who would be sufficiently senior, so a Royal Marines officer would be ideal.

They chose the name Martin, because there were many in the Service and opted for Captain (Temporary Major) W H N Martin, Royal Marines, whose name the Abwehr could immediately check in the 1942 Navy List.

So a second Major William Martin was born. He was now saddled with an identity. A naval identity card, of course, and a pass to Combined Operations Headquarters to mark his elevated status, but he needed to be a living man too.

Joan Gerard-Leigh, who worked as a clerk for MI5 and was married to a colonel in the Household Cavalry, was prevailed upon to become "Pam" - "Martin's" fiancée - and write two love letters to him. A photograph of another young woman, who worked in the War Office and whose identity still remains a mystery, was placed in his wallet.

There was also a letter from his father about a marriage settlement, a warning from his bank manager about his overdraft, a bill for an engagement ring and a shirt, ticket stubs for a trip to the theatre only two days old, a letter from his solicitors confirming they had drawn up his will and cigarettes.

The committee next set about drafting the subtle disinformation they were to plant in the German minds. They could not be too obvious but the letters had to be from very senior officers in the Allied military structure. In the end, they decided that the main thrust of the deception would take the form of a letter from Gen Sir Archibald Nye, Vice-Chief of the Imperial General Staff, to Gen Sir Harold (later Earl) Alexander, the commander of the 18th Army Group in Tunisia.

The letter created a fictitious plan for an invasion of Greece and another, "Operation Brimstone" by forces under the command of Alexander and Gen Dwight D Eisenhower, with an unspecified target. However, the crucial section of the letter told Alexander that the Chiefs of Staff had decided that Wilson's request to build a deception plan for his invasion around a diversionary attack on Sicily had been turned down because the island was already intended to be a cover for "Brimstone".  

German Enigma traffic confirmed that the Abwehr thought the information was genuine 

Another letter, supposedly from Admiral Lord Louis Mountbatten, Chief of Combined Operations, to Admiral Sir Andrew Cunningham, the Naval Commander-in-Chief Mediterranean, established "Martin's" credentials.

Other documents were included to make it seem necessary that "Martin" would have enough to justify carrying a briefcase and thus, for security, to keep the case chained to him. The chain was, in fact, to ensure that body and documents should not be separated in the sea. Once all these documents were completed, the Twenty Committee gave permission for the scheme and "Martin" - the two-months-dead Glyndwr Michael - was taken by Montagu, Cholmondeley and an MI5 driver called Jock Horsfall from Hackney mortuary on April 17 to Holy Loch.

There, "Martin", packed in dry ice inside a canister, was loaded on to the submarine Seraph and sailed off towards Gibraltar. His body was launched from the deck of Seraph at 4.30am on April 30 and was picked up by a fisherman that afternoon. The Spanish authorities handed it over to the British consulate for burial, and Major William Martin was interred just outside Huelva on May 2.

But the briefcase and its contents were not surrendered. The papers were sent to Madrid where each envelope was opened, its contents photographed, and resealed. Then they were returned, sent to London and microscopically examined to confirm that the bogus secrets were no longer secret.

The interception of German Enigma traffic by British intelligence confirmed within three days that the Abwehr thought that the information was genuine. On May 12, 1943, Churchill, in Washington, got a telegram from MI5, that "Mincemeat [had been] swallowed rod, line and sinker".

German troops were moved from eastern Sicily to Sardinia. The invasion on July 10 was successful and the information carried to the enemy saved probably thousands of Allied lives. The story of The Man Who Never Was is now well known but without the research of Roger Morgan. Perhaps it is finally time now for the legend of this sad Glyndwr to be written in the stone that covers Grave No 46, Line No 14 at Huelva's Cemetery of Solitude. 

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Volker S., Anvil240497@aol.com