Schwarze Löcher

Das Schwarze Loch gehört ohne Zweifel zu den faszinierendsten Objekten des Kosmos. Eine schwarze Todeszone im All.

Kein Mensch hat je eines gesehen, sie sind bislang astronomische Theorie. Wissenschaftler sind jedoch davon überzeugt, dass sie existieren.

Nach dem implodieren eines Sterns, zum Beispiel nach einer Supernova, wird die Sternenmasse zu so hoher Dichte zusammengepresst, dass sich an ihrer Oberfläche eine unvorstellbare Anziehungskraft entwickelt.

Nichts, das Licht eingeschlossen, kann das Gravitationsfeld dieses Körpers überwinden. Selbst elektromagnetische Strahlen können es nicht verlassen.

Solche Sternenreste können nicht mit modernsten optischen oder Radioteleskopen nachgewiesen werden und man nennt sie "Schwarze Löcher".

Die Masse muss ein ungeheures Gewicht haben, eventuell zehnmal so viel wie unsere Sonne. Alles, was an interstellarem Gas oder anderer kosmischer Materie in seine Nähe kommt, wird verschlungen. Die Materie wird spiralförmig angesaugt.

Schwarze Löcher sind unsichtbar, dennoch glauben Astronomen Beweise gefunden zu haben. Es gibt unter anderem, sichtbare Sterne, die um einen unsichtbaren Partner kreisen. Dieser entreißt dem Stern manchmal Materie, die sich dabei stark erhitzt und Röntgenstrahlen aussendet, bevor sie verschlungen wird. Diese Strahlung nennt man auch den., Todesschrei der Materie". Es kann also nur ein Schwarzes Loch sein.

Gerät eine Sonde in die Reichweite und wird angesaugt, zieht sie sich immer weiter auseinander und wird schließlich, in ihre Einzelteile gerissen, vom Schwarzen Loch verschluckt. Ray Butts Tod wurde sehr realistisch dargestellt und er hätte tatsächlich keine Chance gehabt zu entkommen.

Allein in unserer Milchstraße soll es schätzungsweise über 100 Millionen Schwarze Löcher geben. Jedes einzelne das Überbleibsel eines Riesensterns, der irgendwann in der Vergangenheit explodierte.

Neben den oben beschriebenen ,, stellaren" Schwarzen Löchern, gibt es wahrscheinlich auch sehr massereiche im Zentrum von Galaxien. Der englische Physiker Stephen Hawking und viele andere Forscher glauben, dass es ebenfalls Schwarze Minilöcher gibt. Sie sollen aus der Anfangszeit des Alls stammen.

Sogenannte Wurmlöcher sind eine besondere Form der Schwarzen Löcher. Einstein und Rosen zeigten die Endform der Raumkrümmung in einem Schwarzen Loch. Überraschenderweise öffnete sich das Diagramm wieder und verband den Raum mit einem anderen Paralleluniversum. Unter bestimmten Umständen muss der Ausgang nicht in ein Paralleluniversum enden, sondern kann dies auch im eigenen Universum.

Fantasten glauben, dass durch diese Tunnel Zeitreisen in andere Paralleluniversen möglich sind. Es gibt jedoch ein gravierendes Problem für einen potentiellen Reisenden. In einem statischen Schwarzen Loch muss auf dem Weg auf die andere Seite die Singularität gekreuzt werden. Unmöglich dies zu überleben. Theoretisch kann man allerdings dieses Problem umgehen, wenn man dem Schwarzen Loch eine Rotation zuordnet (Kerr - Newmann Black Hole). In solchen Wurmlöchern sind Reisen in Paralleluniversen theoretisch zulässig - sie sind aber auch eine wahre Zeitmaschine.

Denkbar ist. dass man im eigenen Universum wieder ankommt, jedoch zu einem oder zu verschiedenen Zeitpunkten. Die Forscher nehmen an. dass in der Realität fast alle Schwarzen Löcher eine Eigenladung oder eine Rotation besitzen.

Sina

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